72-Stunden-Aktion

Erfolgreiche 72-Stunden-Aktion in Duisburg

Über 500 Kinder und Jugendliche haben die Welt ein Stückchen besser gemacht

 

Insektenhotels bauen, Kindergärten und Schulen verschönern oder Nachbarschaftsfeste für Jung und Alt organisieren – all das waren Projekte der diesjährigen 72-Stunden-Aktion in Duisburg. Vom 23. bis 26. Mai haben über 500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 18 Projektgruppen unsere Welt bzw. unsere Stadt ein Stückchen besser gemacht. Der Auftakt fand am 23. Mai in der Innenstadt am Averdunkplatz statt. Unterstützung gab es von den Schirmherren Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdechant Roland Winkelmann.

 

Während der Aktion wurden viele unterschiedliche Projekte umgesetzt, wie beispielsweise das Säubern von Stolpersteinen. Die Projektgruppe Liebfrauen Duisburg-Mitte wurde mit diesem Projekt zur Auftaktveranstaltung überrascht (Get-It) und war begeistert. Auch ein Besuch der jüdischen Gemeinde war Teil des Projekts, bei dem ein gemeinsamer Austausch stattfand sowie an die Verstorbenen erinnert wurde.

Der Pfadfinderstamm St. Peter aus Marxloh hatte sich ebenfalls für ein Get-It-Projekt entschieden und in den 72 Stunden das Gelände der Außenwohngruppe eines Kinderheims verschönert, indem sie Spielgeräte errichtet haben.

Die Kirchengemeinde St. Peter aus Rheinhausen hat an einer Förderschule in Duisburg-Beeck Räume gestrichen und möchte auch zukünftig kooperieren. Des Weiteren hat die KjG St. Petrus Canisius am gleichnamigen Kindergarten einen neuen Tastweg angelegt, nachdem der alte Weg im Laufe der Jahre stark vernachlässigt worden war.

 

Unterstützung gab es hierbei von vielen Politikerinnen und Politikern, die im Vorfeld kurze Statements an die Teilnehmenden adressiert hatten. Aber auch vor Ort gab es direkte Unterstützung, beispielsweise von Marie Wegener, DSDS-Gewinnerin 2018, die bei der Gruppe der Ministranten und Firmlinge im Duisburger Süden anpackte oder Bürgermeister Volker Mosblech, der die Duisburger Werkkiste besuchte.

 

Weitere Förderer waren insbesondere Sinalco, Klöckner, HKM, die Volksbank Rhein-Ruhr, der Lions Club Duisburg Concordia, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft. „Ohne die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Unterstützerinnen und Unterstützer wäre die Aktion so nicht möglich gewesen. An dieser Stelle nochmal herzlichsten Dank!“ sagt Julia Rissmann, Projektleiterin der 72-Stunden-Aktion in Duisburg.